Das große Weihnachtskonzert 2003 des Goethe-Gymnasiums

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Frau Demattia dirigiert Chor und OrchesterFrau Demattia dirigiert Chor und OrchesterDie Lu­ruper Kirche Zu den Zwölf Apo­steln war auch in diesem Jahr der Ort, an dem das Goethe-Gym­na­sium sein tra­di­tio­nelles Weih­nachts­kon­zert ver­an­stalten konnte. Es wurde al­ler­dings sehr deut­lich, dass das Kir­chen­schiff die vielen Gäste, Schü­le­rinnen und Schüler, Leh­re­rinnen und Lehrer, El­tern und Ver­wandte, Ehe­ma­lige und Freunde der Schule kaum noch fassen kann.

Je­den­falls re­gis­trierten die Or­ga­ni­sa­toren be­sorgt, dass die Sitz­plätze bei Weitem nicht aus­reichten und viele Gäste froh waren, wenn sie einen der hin­teren „Hör­plätze“ in An­spruch nehmen konnten. Der Schul­leiter des Gym­na­siums, Herr Tegge, wies denn auch in seiner Be­grü­ßung darauf hin, dass er hoffe, spä­tes­tens zum Weih­nachts­kon­zert des Jahres 2005 die Räum­lich­keiten des neuen Kul­tur­zen­trums auf dem Schul­ge­lände nutzen zu können. Seit mehr als 20 Jahren habe die Kirche dan­kens­wer­ter­weise ihre Räume zur Ver­fü­gung ge­stellt.

Auch am 12. De­zember prä­sen­tierten die Chöre und das Or­che­ster der Schule eine ganze Reihe mu­si­ka­li­scher Lecker­bissen.

Die beiden So­lo­vio­li­nis­tinnen Ka­tha­rina Wie­chert und Ja­nina Kömen, die zu Bachs d-Moll-Kon­zert für zwei Vio­linen und Or­che­ster auf­spielten, ließen schon zu Be­ginn des Abends erahnen, zu wel­chen kon­zer­tanten Leis­tungen die Mu­sik­kurse und -klassen des Goethe-Gym­na­siums in der Lage sind. Die beiden Mu­sik­leh­re­rinnen der Schule, Frau Achs und Frau De­mattia, hatten of­fenbar wieder einmal viel Ar­beit und Mühe in­ves­tiert und auf diese Weise einen großen Abend vor­be­reiten können.

Die ViolinenDie ViolinenDie jüngsten Mit­wir­kenden, Schü­le­rInnen der Jahr­gänge 5 und 6, boten eine Reihe von Lie­dern dar, die so­wohl ge­eignet waren, eine vor­weih­nacht­liche Stim­mung zu er­zeugen, als auch au­gen­zwin­kernd die all­jähr­li­chen Ri­tuale zur Dis­kus­sion zu stellen. Der Tenor des ehe­ma­ligen Schü­lers Matt­hias Stahl­schmidt brachte die Weih-nachts­ge­schichte aus Bachs „Weih­nachtso­ra­to­rium“ zum Klingen, Block­flöten- und Gi­tar­ren­gruppen be­glei­teten die jungen Künstler, bevor das Or­che­ster zu Leo­pold Mo­zarts Schlit­ten­fahrt auf­spielte. Zum Amü­se­ment der Schul­fa­milie be­tei­ligten sich die Mit­glieder des Schul­lei­tungs­teams mit ei­nigen „Ne­ben­in­stru­men­ten“ (Trommel, Rassel, Schellen, Tri­angel, Start­klappe) an diesem in Teilen wohl nicht ganz so ernst ge­meinten Stück.

Franz Schu­berts Kyrie in F, D 66, das Kam­mer­chor und Or­che­ster spielten, lei­tete über zu den mu­si­ka­li­schen Hö­he­punkten des Abends. Als ein sol­cher ist wohl das Solo des Cel­listen Chri­stoph Ma­rotzke zu be­zeichnen, eines Schü­lers des Leis­tungs­kurses Musik, der auf be­ein­dru­ckende Weise den 3.Satz (Danza e Fi­nale) aus Caspar Cassados „Suite für Vio­lon­cello“ darbot. Das Fi­nale, das der Große Chor und das Or­che­ster ge­stal­teten, war diesmal auf Jo­seph Haydn aus­ge­richtet, dessen „Te Deum“ das Pu­blikum vollends be­geis­terte.

Diese Prä­sen­ta­tion der Er­geb­nisse des Mu­sik­un­ter­richts hatte wieder einmal ein be­acht­lich hohes Ni­veau und be­scherte allen Be­tei­ligten einen stim­mungs­vollen und er­freu­li­chen Abend.

Und an­schlie­ßend fand wie all­jähr­lich zum Aus­klang ein kleines Fest der ge­samten ‚Mu­sik­ge­meinde’, zu der tra­di­tio­nell auch viele Ehe­ma­lige kamen, in den Ge­mein­deräumen der Kirche statt. Erst nach Mit­ter­nacht kehrte in den Kir­chen­räumen wieder die vor­weih­nacht­liche Stille ein....

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