Einschulung 2009

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In der neuen Aula reichten 350 Stühlen kaum aus, als 120 neue Fünft­klässler am letzten Au­gusttag im Goethe-Gym­na­sium ein­ge­schult wurden, of­fenbar wollten dies nicht nur die stolzen El­tern er­leben, son­dern auch die einen oder an­deren Groß­el­tern waren mit an­ge­rückt, um zu sehen, wo denn die Enkel dem­nächst die Schul­bank drücken werden.Eine der neuen 5. KlassenEine der neuen 5. Klassen

Mu­si­ka­li­scher Emp­fang der neuen Füft­klässler

Die Ver­an­stal­tung be­gann mit zwei fet­zigen Pop-Stücken aus dem letzten Mu­sical ‚Drei Wün­sche frei’, die vom vor­jäh­rigen Chor der Be­ob­ach­tungs­stufe zum Besten ge­geben wurden. Für die Kleinen war es dabei be­son­ders be­ein­dru­ckend, dass mit Philipp Schmitz-Elsen sich ein 5.-Klässler des Vor­jahres sogar traute, mit Un­ter­stüt­zung des Chors ein Solo zu singen. Herrn Tegge als Schul­leiter war in seiner nach­fol­genden An­sprache zur Be­grü­ßung sicht­lich die Freude über die große Zahl der Kinder an­zu­merken, die sich zu­sammen mit ihren El­tern für das Lu­ruper Gym­na­sium ent­schieden hatten und so fiel es ihm nicht schwer, an­ge­sichts der großen Zahl den El­tern und Schü­le­rInnen in den nächsten Jahren ein breites und reich­hal­tiges ganz­tä­giges Bil­dungs­an­gebot zu ver­spre­chen, sei es für Kinder mit mu­si­ka­li­schen, na­tur­wis­sen­schaft­li­chen sowie sport­li­chen In­ter­essen oder für Ro­botik- und Com­pu­ter­be­geis­terte. Sehr warm  und ein­fühlsam waren dann auch die an­schlie­ßenden Worte des Ab­tei­lungs­lei­ters der Be­ob­ach­tungs­stufe, Herrn Tepp, zum Leis­tungs­be­griff. Für die Kleinen ver­ständ­lich ge­macht wies er über­zeu­gend darauf hin, dass nicht nur ein Fa­bel­welt­re­kord über 100 m oder lauter Einsen auf dem Zeugnis eine Leis­tung dar­stellten, son­dern es auch sehr wert­voll sei, wenn man ein­ge­stehen könne, dass man einen Fehler ge­macht habe oder man für an­dere ein echt guter Freund sei, so dass das Zu­sam­men­leben für alle sich an­ge­nehm ent­wi­ckeln kann. Dieses so­ziale Lernen sollen am Goethe-Gym­na­sium auch die Pre­fects be­för­dern, die sich im An­schluss als Paten und Un­ter­stützer für die ‚Kleinen’ vor­stellten – 10.-Klässler oder Ober­stu­fen­schü­le­rInnen, die eine be­son­dere Aus­bil­dung für Kon­flikt­mo­de­ra­tion durch­laufen haben.

Auf­tei­lung in die ein­zelnen Klassen

Dann folgte der span­nende Mo­ment, bei dem die Klassen von ihren beiden Klas­sen­lehr­kräften na­ment­lich auf die Bühne ge­beten wurden und nach einem Blitz­licht­ge­witter klas­sen­weise unter großen Bei­fall in die frisch her­ge­rich­teten Klassen ent­schwanden – El­tern und Groß­el­tern blieben zu­rück und wurden an­schlie­ßend zu Kaffee und Ku­chen ein­ge­laden. Manche von ihnen blieben bis zum Mittag in ge­sel­liger Runde, um ihre Kinder dann wieder in Emp­fang zu nehmen - ein son­niger erster Schultag am Goethe-Gym­na­sium war dann schon wieder zu Ende.

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