Großes Mai-Konzert: Goethe-Schülerinnen und Schüler lassen die Sterne funkeln

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Die Pausenhalle wird zur BühneDie Pausenhalle wird zur Bühne„Ein mu­si­ka­lisch-poe­ti­scher Blick gen Him­mel“ – so waren die überaus ver­gnüg­li­chen und ge­nuss­vollen Abende in der Pau­sen­halle des Goethe-Gym­na­siums über­schrieben, zu denen die Mu­sik­leh­rerin Astrid De­mattia über 70 kleine und große Ak­teure auf die Bühne ge­bracht hatte, die wie immer am Goethe-Gym­na­sium an zwei Abenden (3. u. 4. Mai) vor aus­ver­kauftem Hause spielten.

 

Der Große Chor, der Kam­mer­chor, So­listen, Band und Spre­cher wid­meten sich zwei Stunden lang den Ge­stirnen, ins­be­son­dere aber „Lady Suns­hine und Mister Moon“, die die Künstler aller Zeiten zu ly­ri­schen und poe­ti­schen Äu­ße­rungen ver­an­lasst haben. Umso schwie­riger war die Aus­wahl, die das Pla­nungs­team der mu­si­zie­renden Goethe-Gym­na­siasten zu treffen hatte: An Goethe und Ei­chen­dorff kam man selbst­ver­ständ­lich ebenso wenig vorbei wie an Hein­rich Heine und den Ge­brü­dern Grimm. Aber auch die Mo­derne durfte nicht zu kurz kommen. In­ge­borg Bach­mann und Hugo Ball wurden prä­sen­tiert, aber auch po­pu­läre Titel wie die von Sting („Moon Over Bourbon Street“), von Her­bert Grö­ne­meyer („Voll­mond“) und von An­drew Lloyd Webber („Me­mory“).

Thomas Rohland (Piano), Christine Schubert (Flöte) und die Damen vom ChorThomas Rohland (Piano), Christine Schubert (Flöte) und die Damen vom ChorDer Große Chor setzte ein mit Jo­seph Haydns „Schöp­fung“ (am Kla­vier: Ve­ro­nika Hor­zela) und die ins­ge­samt 30 ein­zelnen Per­for­mances ent­hielten neben ernst­haften ly­ri­schen Bei­trägen auch par­odis­ti­sche und hu­mo­ris­ti­sche Ele­mente, etwa die „Capri-Fi­scher“, die An­dreas Busch schmach­tend vor­trug, Lo­riots „Mond­ge­stein“ oder der Prinzen „Mann im Mond“, der von einem Män­ner­chor ge­geben wurde.

Für alle Be­tei­ligten, be­son­ders aber für das be­geis­terte Pu­blikum, war die Auf­füh­rung sichtbar ein großes Ver­gnügen. Let The Suns­hine In“ – mit dieser op­ti­mis­ti­schen Auf­for­de­rung aus dem Mu­sical „Hair“ sollte der Abend aus­klingen.

Aber noch vor den ob­li­ga­to­ri­schen Zu­gaben gab es für die Ak­teure als Aus­zeich­nung eine Ur­kunde, die von einer Ver­tre­terin des Ver­bandes Deut­scher Schul­mu­siker (VDS) über­reicht wurde. „Ham­burger Schulen mu­si­zie­ren“ heißt die auch 2004 durch­ge­führte Ver­an­stal­tungs­reihe, in der Klassen, Kurse, En­sem­bles, Chöre, Or­che­ster und Bands ihre Ar­beits­er­geb­nisse vor­stellen. Die Mu­si­ke­rInnen des Lu­ruper Goethe-Gym­na­siums sind bis zum Juni 2004 gleich mit 3 ver­schie­denen Kon­zerten ver­treten und nehmen damit einen be­son­deren Platz in der Ham­burger Schul­musik-Szene ein.

Die Schülerinnen und Schüler sind mit großem Spaß dabei.Die Schülerinnen und Schüler sind mit großem Spaß dabei.Damit all diese kul­tu­rellen Lecker­bissen des Goethe-Gym­na­siums einer grö­ßeren Öf­fent­lich­keit in Lurup prä­sen­tiert werden können, ist es drin­gend not­wendig, dass das ge­plante Kultur- und Ver­an­stal­tungs­zen­trum auf dem Ge­lände der Schule zügig rea­li­siert wird.

Wie jedes Jahr hatte der El­ternrat in der Pause für das leib­liche Wohl ge­sorgt. Die El­tern hatten Ku­chen und Snacks ge­spendet, die zu­sammen mit Ge­tränken ver­kauft wurden. Es kam ein Über­schuss von 493,20 € zu­stande, der für die mu­si­ka­li­sche Ar­beit be­reit­ge­stellt wurde.

Der Sonne-Mond-und-Sterne-ChorDer Sonne-Mond-und-Sterne-Chor

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