Weihnachtskonzert 2005: Konzertabend auf hohem Niveau

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Der Schulleiter, Herr Tegge, eröffnet das Konzert .Der Schulleiter, Herr Tegge, eröffnet das Konzert .Das tra­di­tio­nelle Weih­nachts­kon­zert des Goethe-Gym­na­siums fand auch in diesem Jahr wieder in der Au­fer­ste­hungs­kirche an der Lu­ruper Haupt­straße statt. Man ist gern zu Gast in die-ser Kirche, wenn­gleich sie dem An­sturm des Pu­bli­kums kaum ge­wachsen ist. So man­cher musste sich mit Steh­plätzen auf der Em­pore be­gnügen.

 

Als Auf­takt gab das Schu­lor­che­ster diesmal eine Kost­probe aus Henry Pur­cells Or­che­s­ter­suite aus der Büh­nen­musik zu „The Old Ba­che­lor“. Damit war ein fri­scher Rahmen ge­setzt, der ein­stimmte auf den Auf­tritt der jüngsten Mu­si­ke­rInnen der Schule: dem Un­ter­stu­fen­chor unter der Lei­tung von Sylvia Achs, der Block­flöten- und der Gi­tar­ren­gruppe.

Ob­wohl man­chem Mäd­chen und man­chem Jungen bei ihrem ersten Auf­tritt die Auf­re­gung an­zu­merken war, ging doch den an­we­senden El­tern und Groß­el­tern bei so viel En­ga­ge­ment das Herz auf. Weih­nacht­liche Musik von Händel und Mo­zart ver­mit­telte einen guten Ein­blick in die Ar­beit der Mu­sik­leh­re­rinnen mit den Kin­dern aus den 5. und 6.Klassen.Der Kam­mer­chor des Goethe-Gym­na­siums unter der Lei­tung von Astrid De­mattia führte das Pu­blikum so­dann mit dem Kyrie aus Dvoraks D-Messe in die erste Liga geist­li­cher Musik.

Der Unterstufen Chor unter der Leitung von Sylvia Achs.Der Unterstufen Chor unter der Leitung von Sylvia Achs.Bevor man sich auf den er­war­teten Hö­he­punkt des Kon­zerts ein­stellte, gab es als Sch­man­kerl noch einen vir­tuosen Auf­tritt der Schü­lerin Ve­ro­nika Hor­zela am Kla­vier: Frédéric Chopin, dessen tech­nisch meis­ter­haft vor­ge­tra­gene „Fan­tasie Im­promptu die Zu­hö­rer­schaft zu be­geis­tertem Ap­plaus hin­reißen konnte.

In der Sprache der jungen Leute hieß das al­lent­halben: „Ge­nial!“ Dann aber das Fi­nale. Großer Chor und Or­che­ster hatten sich an Georg Fried­rich Hän­dels Ora­to­rium „Der Mes­sias“ ge­wagt. Tenor (Anton Bör­nert) und So­pran (Maria Ass­mann) boten Re­zi­tativ-Pas­sagen, die die wuch­tigen Sätze „Glory to God“ und „For unto us a child is born“ ein­lei­teten.

Blumen für Sylvia Achs und Astrid DemattiaBlumen für Sylvia Achs und Astrid DemattiaUnd schließ­lich das ju­belnde „Hal­le­luja“, das die weih­nacht­liche Stim­mung des Pu­bli­kums vollends ent­fachte und dessen Bot­schaft jung und alt, alle An­we­senden er­reichte und ent­führen konnte in die Sphären der ba­ro­cken Kir­chen­musik. Auch die zahl­reich er­schie­nenen Ehe­ma­ligen der Schule waren an­ge­rührt und be­geis­tert von diesem ge­lun­genen Kon­zert. Es ist schon sehr er­staun­lich, dass die jungen Mu­si­ke­rinnen und Mu­siker aus Lurup in­zwi­schen ein kon­zer­tantes Ni­veau er­reicht haben, das man wohl in ande-ren Schulen, bei­spiels­weise der Elb­vor­orte, ver­geb­lich sucht. Das Goethe-Gym­na­sium sollte auf dem hier be­schrit­tenen Weg fort­fahren.

 

Der Große Chor und Das Orchester.Der Große Chor und Das Orchester.

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