Berlin 2006: Kurztrip in unsere Hauptstadt

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Wie jedes Jahr machten auch wir - die S3 - uns auf, die po­li­ti­schen In­sti­tu­tionen in Berlin zu be­su­chen. Im Mit­tel­punkt standen hierbei Ge­spräche mit Bun­des­tags­ab­ge­ord­neten aus Ham­burg, die uns einen Ein­blick in ihr po­li­ti­sches Pro­gramm gaben. Neben den po­li­ti­schen Aspekten standen na­tür­lich auch die kul­tu­rellen und tou­ris­ti­schen Se­hens­wür­dig­keiten mit auf dem Pro­gramm.

 

Schon gleich nach der An­kunft am Mitt­wo­ch­vor­mittag hatten wir die Chance an einer Füh­rung und einem Rol­len­spiel im Bun­desrat teil­zu­nehmen. Vor allem die Ar­chi­tektur und Kunst (Die drei Gra­zien) be­ein­druckten uns sehr. Im Zen­trum dieses Be­su­ches stand je­doch das Rol­len­spiel, wel­ches uns den Ver­lauf über den Vor­schlag eines Ge­setz­ent­wurfs näher bringen sollte.

Dazu wählten wir zu­nächst ein Thema: "Rauch­verbot an öf­fent­li­chen Plätzen", und teilten uns da­nach in die ver­schie­denen Rollen (Bun­des­re­gie­rung, Prä­si­dent, Ab­ge­ord­nete der Länder) ein. Jeder durfte sich zu Wort melden und am Schluss wurde dann ab­ge­stimmt. Wir haben dem Ge­set­ze­s­ent­wurf zu­ge­stimmt.

Im An­schluss daran gingen wir in das nahe ge­le­gene Reichs­tags­ge­bäude. Auf der Be­su­chere­bene des Ple­nar­saals hielt uns ein Mit­ar­beiter der Öf­fent­lich­keits­ar­beit einen Vor­trag über all­ge­meine In­for­ma­tionen be­züg­lich des Reichs­tags (bun­des­tags­blaue oder flie­derne Stühle??). Wir durften Fragen stellen und uns wurde ein Ein­blick in die ak­tu­ellen Ge­scheh­nisse der Po­litik ge­währt. Da­nach hatten wir die Mög­lich­keit, die Kuppel des Ge­bäudes zu be­sich­tigen und Berlin bei Nacht zu be­staunen.

Don­nerstag fingen un­sere Ge­spräche im Paul-Löbe-Haus (Ab­ge­ord­ne­ten­haus) mit den Po­li­ti­kern an. Zu­erst trafen wir auf Do­minik Weh­ling, den Re­fe­renten von Markus Wein­berg (CDU), der leider aus ge­sund­heit­li­chen Gründen nicht an-we­send sein konnte. Trotzdem ist Herr Weh­lingin der Lage ge­wesen, uns alle Fragen zu be­ant­worten und war somit ein wür­diger Ver­treter.

Gegen Mittag speisten wir im Be­su­cher- re­stau­rant des Paul-Löbe-Hauses und konnten uns ein wenig aus­ruhen, denn gleich im An­schluss folgten drei wei­tere Ge­spräche à 1 Stunde mit Olaf Scholz (SPD), Burk­hardt Müller-Sönksen (FDP) und mit Dr. Norman Paech (Die Linke), die alle sehr auf­schluss­reich waren.

Dabei kon­zen­trierten wir uns haupt­säch­lich auf Themen wie das Par­tei­en­verbot der NPD, El­tern­geld und den Ein­satz der Bun­des­wehr im Süden von Af­gha­ni­stanAm Freitag, dem letzen Tag un­serer Reise, hatten wir das letzte Ge­spräch mit Frau Krista Sager von den Grünen, das ähn­lich in­ter­essant war. Au­ßerdem be­suchten wir die Ho­lo­caust- Ge­denk­stätte und das da­zu­ge­hö­rige Mu­seum (Ort der In­for­ma­tion). Und dann war es auch schon an der Zeit zum Bahnhof zu gehen, wo be­reits die Bahn nach Ham­burg auf uns war­tete.

Zum Schluss muss man noch sagen, dass wir na­tür­lich noch ge­nü­gend Frei­zeit an den Abenden hatten, um Berlin – mit all seinen Ge­schäften, Bars, u.ä. - von einer an­deren Seite kennen zu lernen. Auch unser Ju­gend­gä­stehaus im Stadt­teil Wed­ding hat uns gut ge­fallen. Doch das S- und U-Bahn­fahren ist in Ham­burg de­fi­nitiv ein­fa­cher!

 

(Maike Cars­tensen, Kim Ha­den­feldt und Ann-Kristin Beh­rens, S3)

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