Abituransprache 2010 des Schulleiters Egon Tegge

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Der Schulleiter Herr Tegge hält die AbituranspracheDer Schulleiter Herr Tegge hält die AbituranspracheLiebe Abi­tu­ri­en­tinnen und Abi­tu­ri­enten, liebe hof­fent­lich au­ßer­or­dent­lich stolze El­tern und An­ver­wandte sowie Freunde, liebe Kol­le­ginnen und Kol­legen, liebe Mit­ar­bei­te­rInnen, liebe Schü­le­rinnen und Schüler, liebe Gäste!

Zu­nächst erst einmal meinen herz­li­chen Glück­wunsch zum be­stan­denen Abitur – wir, d.h., Leh­rer­kol­le­gium und Schul­lei­tung, freuen uns mit Ihnen und sind zu­gleich au­ßer­or­dent­lich stolz auf Sie alle. Denn Sie haben es - mit un­serer de­zenten Mit­hilfe - er­reicht, eines der grö­ßeren lo­gis­ti­schen Pro­bleme der Bil­dungs­ge­schichte der letzten Jahre er­folg­reich ab­zu­wi­ckeln – der Dop­pel­jahr­gang hat es ge­schafft, von den er­sehnten Abi­tur­zeug­nissen trennen Sie buch­stäb­lich nur noch meine Aus­füh­rungen, und nicht nur des­halb, son­dern auch wegen der Wärme im heute dop­pelt so vollen Raum soll ich mich ja kurz halten. Wegen des über­vollen Raums haben wir auch die Zahl der Lehr­kräfte be­schränkt, nur die, die mit Ihnen zu tun hatten, durften kommen – es ist also kein man­gelnder Re­spekt Ihnen ge­gen­über, wenn Sie nur ei­nige Lehrer vor­finden, 65 wei­tere Plätze waren ein­fach nicht mehr da.

Wir freuen uns auch dar­über, dass Ihr Jahr­gang es auch im sechsten Jahr unter be­son­ders er­schwerten Be­din­gungen das an­geb­lich so viel schär­fere und ob­jek­ti­vere Zen­trala­bi­turs ge­schafft hat. Und eben nicht ein­fach nur ein­fach so ge­schafft, son­dern Sie haben den Schnitt ge­toppt, also im lang­jäh­rigen Durch­schnitt die Er­geb­nisse un­serer Schule – ob mit oder ohne Zen­trala­bitur - über­troffen. Sie liegen mit diesem Durch­schnitt von  2,37 ver­mut­lich er­neut leicht über dem Ham­burger Mit­tel­wert, doch dazu am Schluss mehr. Mit diesem Er­gebnis liegt auch er­neut ein em­pi­ri­scher Be­weis dafür vor, dass Sie sich und wir uns mit den er­reichten Leis­tungen nicht ver­ste­cken müssen – kurz ge­sagt, wo Goethe drauf­steht, da ist auch ganz viel Goethe drin, großer Bei­fall von uns Lehr­kräften und von den El­tern für Ihre Leis­tung. Und be­son­ders zu wür­digen ist, dass Ihre jün­gere Hälfte oben­drein auch noch die bes­sere Hälfte ge­worden ist, haben es die Gy8 Schü­le­rInnen doch im Fo­to­fi­nish ge­schafft, sta­tis­tisch im Mittel die Gy9er leicht zu über­treffen. Viel­leicht waren die Gy8er flei­ßiger, man hat ihnen ja auch viel Angst ge­macht, ent­spre­chende Un­worte wie Ver­such­ka­nin­chen und an­dere Net­tig­keiten waren ja im Raum. Aber viel­leicht ist es bei Schü­le­rInnen ein­fach nur genau um­ge­kehrt wie beim Wein – län­geres La­gern in der Schule führt nicht un­be­dingt mehr zur Ver­bes­se­rung. In­so­fern kann man dann auch im nächsten Jahr das Zen­trala­bitur in Ihrer Form auch wieder ab­schaffen, das gibt’s dann nur noch in drei Fä­chern – vor­erst. Da ich al­ler­dings den Job bei der Bil­dungs­be­hörde schon ein paar Tage länger mache, bin ich da ganz zu­ver­sicht­lich, dass das nicht das letzte Wort ist, denn nach der jet­zigen Schul­se­na­torin gibt’s be­stimmt ir­gend­wann mal wieder eine an­dere, und ir­gendwas zum Re­for­mieren muss es ja dann auch noch geben.

In­so­fern er­lauben Sie mir an­läss­lich Ihres Abi­turs ein paar Nach­denk­lich­keiten zum Re­for­mismus in der Bil­dungs­po­litik, denn ich selbst war schon davon be­troffen, schließ­lich habe ich selbst auch wie ei­nige von Ihnen nur acht Jahre auf dem Gym­na­sium ver­bracht, weil man da­mals das Schul­jah­res­ende von Os­tern auf den Sommer ver­legen wollte. Ich ge­hörte al­ler­dings zu den Glück­li­chen, denen mit­tels zweier Kurz­schul­jahre da­mals ein Jahr ge­schenkt wurde. In Deutsch­land ei­gent­lich ein un­glaub­li­cher Vor­gang, denn wir müssen beim Jahr­gang nach Ihnen sogar die ge­naue Ge­samt­stun­den­zahl von 265 in 8 Jahren nach­weisen. Ge­schadet hat es mir nicht, es sei denn man fände es pro­ble­ma­tisch, dass ich trotz 18­mo­na­tigem Wehr­dienst be­reits mit 26 Jahren fertig aus­ge­bildet vor der Klasse stand, trotz eines Jahres we­niger Lern­stoff. Aber was bei mir aus­nahms­weise pas­sierte, ist ja bei Ihnen und den wei­teren Ge­ne­ra­tionen das Ziel, Sie sollen ja schneller in die Be­rufs- und Ar­beits­welt in­te­griert werden, al­ler­dings ohne Bil­dungs­ver­luste. Des­halb hat man bei Ihnen das Gy8A­bitur ein­ge­führt, al­ler­dings ver­lief die Um­set­zung etwa so, wie die sprich­wört­liche Jung­frau zum Kind kam. Denn wenn sei­ner­zeit nicht zu­fäl­li­ger­weise ein ehe­ma­liger Bun­des­wehr­ge­neral Schul­se­nator ge­worden wäre, hätte es viel­leicht kein Gy8 ge­geben, denn er war in den west­li­chen BuLäs der Erste. Ge­nauer ge­sagt war er Kon­ter­ad­miral – also nicht Ken­ter­ad­miral, ob­wohl er ja auch nicht lange im Amt blieb. Sie fragen si­cher, was diese Ent­schei­dung der Schul­zeit­ver­kür­zung mit seinem frü­heren Beruf zu tun hatte, aber ich habe diese bil­dungs­po­li­ti­sche Hast erst ver­standen, als er mir per­sön­lich die Auf­gabe eines Kon­ter­ad­mi­rals er­klärt hat: Das ist der Ka­pitän oder eben Ad­miral auf dem letzten Schiff einer Flotte, bei der alle Schiffe in Ki­el­linie hin­ter­ein­ander her­fahren. Und dieser Ad­miral auf dem letzten Schiff wird in dem Mo­ment, wenn man den Be­fehl zum Wenden für alle gibt, weil’s vorn brenzlig wird und man fliehen möchte, zum Big­Boss der ganzen Flotte, die dann in die ent­ge­gen­ge­setzte Rich­tung dampft. In­so­fern war es für Ihn auch ganz ein­fach, den 20 000 Leh­rern in HH zu be­fehlen, wir schip­pern jetzt in die an­dere, Gy8-Rich­tung. Das ging hopp­la­hopp und ohne so läs­tige Fragen zu stellen, wie es Ernie aus der Se­sam­straße tut: Was pas­siert dann? Wie geht das, ganz­tägig lernen, wo kann man was essen? Und woher kommt am Ende die dop­pelte An­zahl an Lehr­stellen und Stu­di­en­plätzen? Ich je­den­falls weiß bis heute noch nicht, warum man diese Um­stel­lung wie eine Flucht or­ga­ni­siert hat – näm­lich gar nicht! Oder warum man einem Teil von Ihnen zur Ent­zer­rung nicht ein­fach ein halbes Jahr ge­schenkt hat, ging früher doch auch. Dann wäre es heute auch nicht so voll hier – aber man musste wohl die Ki­el­linie von ur­deut­schen Vor­schriften ein­halten.

So ließen sich viele Re­formen der letzten Jahre ge­nauer be­trachten, denn wir haben er­folg­reich das Zen­trala­bitur in 10 Fä­chern ein­ge­führt, als die Fran­zosen ge­rade hin­gingen, und dieses ab­schafften – üb­ri­gens mit dem selben Ar­gu­ment, mit der bei uns die Ein­füh­rung be­gründet wurde: Mit einer er­hofften Qua­li­täts­stei­ge­rung. Also können wir es jetzt auch pro­blemlos wieder zu­rück­fahren. Auch die Re­form der Stu­dien­stufe mit den be­kannten Grund- und Leis­tungs­kursen hat mal ge­rade – je nach Bun­des­land – 20-30 Jahre ge­halten – als nächstes läuft ja schon die Pro­fi­l­ober­stufe. Sie wurde als Re­ak­tion auf die stän­digen Klagen aus Wirt­schaft und Uni­ver­si­täten über die an­geb­lich zu­neh­mende - sagen wir ruhig kol­lek­tive Ver­blö­dung un­serer Abi­tu­ri­en­tInnen - aus der Taufe ge­hoben. Die em­pi­ri­schen Er­geb­nisse der Eva­lua­tion über meh­rere Jahre in Baden-Würt­tem­berg – jüngst ver­öf­fent­licht – zeigen aber keine mess­bare Qua­li­täts­ver­bes­se­rung bei den Schü­le­rInnen, nur in einem waren sich die un­ter­suchten Schü­le­rInnen einig: das alte Mo­dell der Leis­tungs­kurse und der grö­ßeren Wahl­mög­lich­keiten fand man we­sent­lich besser, ver­mut­lich würden Sie, falls Sie die Wahl hätten, sich ähn­lich äu­ßern.

Wie in vielen bil­dungs­po­li­ti­schen Fragen wurde of­fenbar an Sym­ptomen her­um­ge­dok­tert, die Lehr­kräfte und Schulen werden von einer Re­form zur nächsten ge­jagt. Man hat es aber ver­säumt, sich mit viel grund­sätz­li­cheren Pro­blemen aus­ein­an­der­zu­setzen. Wenn die PISA-Winner-Länder wie Ka­nada oder Finn­land 7% ihres Brut­to­in­land­s­pro­dukts für die Bil­dung aus­geben und uns diese Zu­kunft­s­in­ves­ti­tion nur 5% un­seres BIPs wert ist, so legt diese Mil­li­ar­den­dif­fe­renz gna­denlos bloß, dass wir nicht die fal­schen Abi­tur­be­stim­mungen haben, son­dern es nicht hin­kriegen, bei den tat­säch­li­chen Pro­blemen an­zu­setzen. In­so­fern ist es er­freu­lich, dass ei­nige Ver­ant­wort­liche in der Po­litik sich als lern­fähig er­weisen und hier schritt­weise um­steuern. Bil­dung wird langsam als nicht mehr zu kür­zende Zu­kunft­s­in­ves­ti­tion be­griffen. Es ist ge­rade erst einmal vier Jahre her, exakt zur Zeit der Fuß­ball­welt­meis­ter­schaft hier bei uns, wo ich mich an­läss­lich der Abi­tur­an­sprache ernst­haft dar­über erei­fert hatte, dass man un­sere Sport­halle um­sonst an den stein­rei­chen Fuß­ball­zirkus ver­gibt und oben­drein noch die Po­lizei und Si­cher­heits­e­insätze aus dem Staats­sä­ckel fi­nan­ziert, wäh­rend ich als Schul­leiter fast par­allel die Auf­for­de­rung er­hielt, mit we­niger Leh­rern für mehr Schüler aus­zu­kommen – ei­nige von ihnen haben das auch als Klas­sen­zu­sam­men­legen er­leben müssen. Die, denen diese Bil­dungs­po­litik ge­schadet hat, sitzen leider heute nicht hier, viel­leicht hätte da­mals ein etwas höher be­steu­ertes Fuß­baller-, Trainer- oder Pops­tern­chen­ein­kommen das Geld frei­ge­setzt, dass die Halle hier heute noch etwas voller wäre – dem einen oder an­deren fällt si­cher ein Kumpel ein, der ‚auf der Strecke’ ge­blieben ist. Aber in dem der Mo­ment der Freude heute will ich das Po­si­tive und damit das Lern­fä­hige her­aus­stellen, denn Ham­burg geht bun­des­weit voran und wird in den nächsten Jahren sehr viel Geld zu­sätz­lich in die Bil­dung ste­cken. Hier findet also ein echtes Um­denken statt. Und es ist auch si­cher einen Ver­such wert, mit­tels einer län­geren ge­mein­samen Be­schu­lung den An­teil der Ri­si­ko­schüler oder der Schul­ver­sager zu re­du­zieren, al­lein schon weil wir in Deutsch­land welt­weit die ein­zigen sind, die eine derart frühe Se­lek­tion durch­führen. Wobei bei diesem Thema auf­fällig ist, dass es bei den ge­nannten Re­form­pro­zessen ums Abitur nicht auch gleich mil­lio­nen­schwere Bür­ger­in­itia­tiven gab.

Ziem­lich un­schön ist al­ler­dings, dass der Senat zur Fi­nan­zie­rung 50 Mil­lionen pro Jahr in Form einer Ge­halts­kür­zung bei seinen Lehr­kräften ein­sam­melt und man es nicht hin­be­kommt, das Geld dort ein­zu­treiben, wo es über die Maßen hin steuer-ver­schenkt wird, so dass be­reits best­ver­die­nende Stars wie Grö­ne­meyer offen für Steu­er­er­hö­hungen bei den Mit­glie­dern der glei­chen Ein­kom­mens­liga ein­treten.

Dar­über hinaus sei die Frage er­laubt, ob die mas­sive In­ves­ti­tion in die Grund­schule nicht be­reits zu spät an­setzt und ob wir nicht noch viel früher bei den sprach­li­chen Vor­aus­set­zungen an­fangen müssten, wie es z.B. unser Nach­bar­land Frank­reich macht, die es hin­be­kommen, dass  99% der Drei­jäh­rigen be­reits in den Ganz­tags­kin­der­garten, der sog. Ma­ter­nelle gehen. Die können dann je­den­falls aus­rei­chend Fran­zö­sisch, wenn sie in die Schule kommen. Und die Wich­tig­keit der Be­herr­schung der Sprache zeigt sich ja auch bei Ihnen. Denn man wird schon nach­denk­lich, als ich bei ei­nigen münd­li­chen Prü­fungen je­weils aus Ihrer Prü­fungs­akte den je­wei­ligen Ge­burtsort las: Sa­ra­jewo, Grozny, Kunduz z.B. – Schü­le­rInnen, die dort ge­boren wurden, sitzen heute als Gym­na­sias­tInnen mit einem deut­schen Abitur unter Ihnen – da wird die Ge­schichte der letzten 20 Jahre leib­haftig, aber das Re­sultat zeigt auch, dass bei rich­tigem Ein­satz und För­de­rung wie hier am Goethe-Gym­na­sium viel er­reicht werden kann und dafür meine Hoch­ach­tung an Sie. Aber zu­gleich auch mein großer Dank an Ihre Mit­schü­le­rInnen, die Sie in un­serer Mitte auf­ge­nommen haben und ganz großer Dank an Eure Leh­re­rinnen und Lehrer, die durch ihre Un­ter­stüt­zung und Be­harr­lich­keit diesen Er­folg er­mög­licht haben.

Und der Er­folg Ihres Dop­pel­jahr­gangs kann sich mehr als sehen lassen: Nicht nur der her­vor­ra­gende Schnitt, son­dern auch die vielen ex­zel­lenten Ein­zel­leis­tungen ver­dienen der Er­wäh­nung. 25 mal eine 1 vor dem Komma zeigt, welche au­ßer­or­dent­lich breite Spitze in diesem Jahr Abitur ge­macht hat. Es gibt meh­rere mit 1,3, ja sogar mehr­fach 1,2 und in diesem Jahr sind sogar gleich 2 Schü­le­rinnen unter Ihnen, die die Traum­note von 1,0 er­reicht haben, mein herz­li­cher Glück­wunsch geht an all diese Spit­zen­leis­tungen und be­son­ders an un­sere Eins-Nuller Kore Hasse und Lissi Kühn!

Zum Schluss möchte ich al­ler­dings eine Bil­dungs­kar­riere unter den ihren wegen ihrer Un­ge­wöhn­lich­keit be­son­ders er­wähnen, lässt sie doch ahnen, wel­ches Po­ten­tial wir un­ge­för­dert ver­kommen lassen oder welche Er­folge um­ge­kehrt si­cher häu­figer – ins­be­son­dere auch an an­deren Schulen - er­reichbar wären. Ich nannte vorhin Sa­ra­jewo, Grozny, Kun­duz  -  für viele von uns sind Bür­ger­kriege und die damit ver­bun­dene Not von Men­schen in der Regel nur bunte, viel­leicht auch schreck­liche Bilder abends im Fern­sehen, wie ge­rade, Kir­gi­stan – 100 000 Men­schen auf der Flucht. Wenn deren Kinder zu uns ver­schlagen werden, landen sie – hof­fent­lich – in un­seren Schulen. Der Zu­fall wollte es vor genau 9 Jahren, dass wir am Goethe-Gym­na­sium wegen Spar­maß­nahmen im Bil­dungs­haus­halt rein rech­ne­risch auf einmal zu viele Lehrer hatten, und man des­halb eine solche Flücht­lings­klasse bei uns ein­rich­tete. Beim müh­samen Deutsch­lernen fiel der un­ter­rich­tenden Leh­rerin ein Kind wegen seiner Schnel­lig­keit auf – diese Leh­rerin ist einer Reihe von Ihnen si­cher bes­tens be­kannt – es war Ihre Klas­sen­leh­rerin in der 8. Klasse, die mitt­ler­weile pen­sio­nierte Frau Windszus. Kurz und gut, nach gut einem drei­viertel Jahr wurde diese Schü­lerin pro­be­weise in eine re­gu­läre Gym­na­si­al­klasse ge­geben, fasste dort schnell Fuß, lernte wie die an­deren auch, musste in der 10. Klasse noch einmal ein halbes Jahr mit ihrer Fa­milie ein paar Länder wei­ter­ziehen, fand aber glück­li­cher­weise den Weg zu uns zu­rück und sitzt nun heute als frisch­ge­ba­ckene Abi­tu­ri­entin unter Ihnen, wenn auch mit Aus­weis­pa­pieren, für die unser Land bei einer derart Hoch­qua­li­fi­zierten sich ei­gent­lich schämen müsste. Ihr Auf­ent­halt ist auf je­weils ein Vier­tel­jahr be­fristet und läuft er­neut in drei Wo­chen am 27. Juli ab. Aber Sie hat es ge­schafft – und die Schul­lei­tung gra­tu­liert Ihnen, liebe Aischat, zum be­stan­denen und oben­drein erst­klas­sigen Abitur und möchte sich zu­gleich bei allen Kol­le­gInnen be­danken, die eine solche Kar­riere er­mög­licht haben. Ins­be­son­dere gilt der Dank Frau Windszus, die damit wie viele an­dere Lehr­kräfte bei uns im Geiste un­serer Schule ge­han­delt hat: al­lein auf die Fä­hig­keiten und Ei­gen­schaften der Kinder zu schauen und in sie Ver­trauen in den ei­genen Er­folg zu setzen.

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