Riesenandrang am Goethe-Gymnasium

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Großer Andrang am Tag der offenen TürGroßer Andrang am Tag der offenen TürTrotz des überaus großen Schul­ge­ländes und des Schul­hofs vor der neuen Aula – am Tag der of­fenen Tür war kaum ein freier Park­platz zu er­gat­tern, so zahl­reich war der dies­jäh­rige An­drang an der Lu­ruper Er­folgs­schule, die jüngst ja auch als eine der IT-fit­testen Schulen in Deutsch­land aus­ge­zeichnet worden war.

Ro­botik und MusikDas erste mal mit ChelloDas erste mal mit Chello

So war es denn auch nicht ver­wun­der­lich, dass ge­rade in den neu ge­stal­teten Com­pu­ter­räumen sich die Be­su­cher­ströme drängten, um sich die jungen ‚Goethe-Tüftler’ an­zu­schauen und deren Ro­boter zu be­staunen – z.B. wollte manch einer der kleinen und großen Zu­schauer in­stinktiv die Le­go­ro­boter vor dem Ab­sturz von der Tisch­kante be­wahren, aber wie von Geis­ter­hand ge­steuert, sahen die kleine Ma­schinen stets die ‚töd­liche’ Tiefe und legten recht­zeitig den Rück­wärts­gang ein. Ful­mi­nant war auch der Auf­takt in der rand­vollen Aula, wo das große Schu­lor­che­ster und der große Chor eine kurze Probe ihrer mu­si­ka­li­schen Künste gaben, unter großem Bei­fall konnte sich das Pu­blikum ‚li­ve­haftig’ ein Bild davon ma­chen, dass es in Ham­burgs Westen kaum eine wei­ter­füh­rende Schule gibt, die ein der­artig um­fang­rei­ches und qua­li­tativ hoch ste­hendes mu­si­ka­li­sches Profil an­bietet.

Be­ein­dru­ckende Höchst­leis­tungen im SportZirkusvorstellungZirkusvorstellung

Be­ein­druckt und be­geis­tert waren die zahl­rei­chen Be­su­cher auch in der großen Sport­halle, hier wurde die Augen der ‚Kleinen’ rie­sen­groß, als sie die für die Viert­klässler na­hezu gi­gan­tisch wir­kende Klet­ter­wand er­blickten. Hier durften sie denn – gut ge­si­chert von den er­fah­renen Profis aus den hö­heren Klassen – auch ein erstes Pro­be­klet­tern ab­sol­vieren und sich auf dem Weg nach oben ma­chen. Be­geis­tert waren El­tern und Kinder aber ins­be­son­dere auch von den Vor­füh­rungen des Zir­kus­kurses, hier zeigten die 5. oder 6.Klässler aus einem Ganz­tags­schul­kurs, welche z.T. atem­be­rau­bende Kunst­stücke sie be­reits vor­führen konnten. Der Top-Act – Seil­springen auf einem Gym­nas­tik­ball, wurde dann auch mit be­geis­tertem Ap­plaus ge­wür­digt.

Na­tur­wis­sen­schaf zum an­fassen

Geldverbrenne am Goethe folgenlosGeldverbrenne am Goethe folgenlosUnd im Fachtrakt tobte eben­falls das Schul­leben, ins­be­son­dere die na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Ex­pe­ri­mente, die von den grö­ßeren Schü­lern den künf­tigen ‚Neuen’ ge­zeigt wurden, fanden reges In­ter­esse. Hier konnte man bren­nende Geld­scheine be­staunen, die man hin­terher ohne Pro­bleme weiter­be­nutzen konnte. Auch die Ver­wand­lung von Rot­kohl­saft in die ver­schie­den­far­bigsten Flüs­sig­keiten, dar­unter auch Kaffee oder eine völlig klare Sub­stanz, löste bei den Kids doch un­glaub­li­ches Staunen aus und weckte den For­scher­blick, wie die ‚Großen’ denn das wohl ge­zau­bert haben.

Ele­kro­nisch, in­ter­ak­tive Wand­ta­feln

Auf­füh­rungen der Fremd­sprachler und De­mons­tra­tionen der neuen ‚S­mart­boards’, das sind elek­tro­ni­sche Ta­feln, über­zeugten ebenso vom hohen Leis­tungs­standes der Schule wie die immer wieder be­ein­dru­ckenden krea­tiven Leis­tungen, die die Künstler mit ihren Schü­le­rInnen in den Kunst­räumen prä­sen­tieren konnten. Im Fachtrakt in­for­mierten die Schü­le­rInnen der Tan­sania-AG von ihrem Ko­ope­ra­ti­ons­pro­jekt, ebenso wie die Ab­tei­lung Be­rufs­ori­en­tie­rung, die zu­sammen mit ihrem Ko­ope­ra­ti­ons­partner, der Haspa, ihre Pro­jekte vor­stellte und die da­zu­ge­hö­rige Schü­ler­firma ihre Pro­dukte ver­kaufte.

Kaffee, Ku­chen und Jazz­kon­zertElterngespräch mit dem Koordinator der BeobachtungsstufeElterngespräch mit dem Koordinator der Beobachtungsstufe

Mit­mach­un­ter­richt in ver­schie­denen Fä­chern wurde in den Klas­sen­räumen dar­ge­boten, in denen die ‚Kleinen’ ab Sommer be­schult werden sollen, hier waren die Be­su­cher doch au­ßer­or­dent­lich be­ein­druckt, wel­chen Lern­zu­wachs die Kinder doch in­ner­halb eines knappen halben Jahres er­rei­chen, sei es im Eng­li­schen oder in der Ma­the­matik, beim Vor­lesen oder im Fach Na­tur­wis­sen­schaften. Sehr gut an­ge­nommen wurde auch das In­fo­center durch die künf­tigen Klas­sen­lehrer­teams im völlig neu ge­stal­teten Leh­rer­zimmer, hier konnten ins­be­son­dere die El­tern alle ihre sorgen und Fragen los­werden und zu­gleich das Kon­zept einer Schule ken­nen­lernen, die nicht nur für die Schü­le­rInnen eine Ganz­tags­schule or­ga­ni­siert, son­dern dieses auch in den Lehr­er­be­reich um­ge­setzt hat und nun für jede der fast 60 Lehr­kräften einen ei­genen Ar­beits­platz au­ßer­halb des Leh­rer­zim­mers vor­hält. Die Big­band der Schule bot dann zu Kaffee und Ku­chen des El­tern­rates in der Pau­sen­halle noch ein fet­ziges Jazz­kon­zert und setzte damit einen kräf­tigen Schluss­punkt an einem sehr in­for­ma­tiven Tag, der fast auch noch durch 30 spa­ni­sche Aus­tausch­schü­le­rInnen aus Ma­drid be­rei­chert worden wäre, aber leider lan­dete deren Flieger erst am selben Nach­mittag in Fuls­büttel!

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