Tag der offenen Tür 2011

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Beratung durch die neuen KlassenlehrerteamsBeratung durch die neuen KlassenlehrerteamsDa wurden selbst auf dem rie­sigen Schul­ge­lände des Goethe-Gym­na­sium die Park­plätze knapp, denn die Viel­fäl­tig­keit des An­ge­bots schu­li­scher Schwer­punkte am Goethe-Gym­na­sium und deren Qua­lität hatte in diesem Jahr überaus viele El­tern mit ihren Kin­dern zum Tag der of­fenen Tür an die Lu­ruper Er­folgs­schule ge­lockt, die ge­gen­wärtig nach einem pas­senden wei­ter­füh­renden Bil­dungsweg für die Viert­klässler su­chen.

Und da das Goethe-Gym­na­sium viele Pro­file – ob na­tur­wis­sen­schaft­lich, mu­sisch, sprach­lich, me­dial oder sport­lich – in sich ver­eint, fanden viele en­ga­gierte El­tern das An­gebot der Schule über­zeu­gend, da es eine all zu frühe Fest­le­gung der Kinder ver­meidet.

 

Pünkt­lich um 11.00 Uhr gab es dann nicht nur die ersten früh­lings­haften Son­nen­strahlen des Jahres, Erste Versuche auf der QuerflöteErste Versuche auf der Querflöteson­dern Kinder und El­tern konnten auch gleich zu Be­ginn in der rand­vollen Aula er­leben, dass es in Ham­burgs Westen kaum eine wei­ter­füh­rende Schule gibt, die ein der­artig um­fang­rei­ches und qua­li­tativ hoch ste­hendes mu­si­ka­li­sches Profil an­bietet. Das Schu­lor­che­ster in­to­nierte zu­sammen mit dem Großen Chor Hän­dels ‚Joy to the world“, so wie sie es jüngst in den drei Weih­nachts­kon­zerten, auch im Ham­burger Mi­chel ge­boten hatten. Wei­tere mu­si­ka­li­sche Ak­zente waren später in der Pau­sen­halle ein Mi­ni­mu­sical, das die Ober­stu­fen­schü­le­rinnen des Mu­sik­pro­fils mit 5.Kläss­lern ein­stu­diert hatten und ein Jazz­kon­zert der Big­band zum Aus­klang. Und na­tür­lich lud die große In­stru­men­ten­aus­stel­lung in den Mu­si­kräumen viele Kleine zum herz­haften Aus­pro­bieren ein.

In vielen Ge­bäuden und Klas­sen­räumen konnte man die Viel­falt hautnah er­leben. Die ersten ChemieversucheDie ersten ChemieversucheNicht nur für die Viert­klässler waren die na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Ex­pe­ri­mente fas­zi­nie­rend, die von den grö­ßeren Schü­le­rInnen den künf­tigen ‚Neuen’ ge­zeigt wurden. Es grenzte für die künf­tigen Gym­na­siasten schon fast an Hexerei, wie Ober­stu­fen­schü­le­rinnen aus dem glei­chen Wasser erst Brom­beer­saft, dann Sekt, dann Milch und an­schlie­ßend Sahne sowie schließ­lich Kaffee her­bei­zau­berten. Hier wird Geld 'verbrannt'Hier wird Geld 'verbrannt'Selbst bren­nende Geld­scheine gab es zu be­staunen, die man al­ler­dings an­ders als in der Fi­nanz­krise hin­terher ohne Pro­bleme weiter­be­nutzen konnte. Be­staunt wurden auch die Lern­mög­lich­keiten an den No­te­books, die in allen Na­tur­wis­sen­schaften ein­ge­setzt werden und mit denen die Kleinen an den in­ter­ak­tiven Wand­ta­feln ge­nannt ‚S­mart­boards’ spie­le­risch leicht ein Kno­chenske­lett zu­sam­men­setzen konnten oder span­nende phy­si­ka­li­sche Ver­suche de­mons­triert be­kamen. Neben den In­for­ma­tionen zum Phy­sik­profil gab es selbst­ver­ständ­lich in der Physik auch viele Ver­suchs­sta­tionen, so dass manche El­tern ihre Kinder nur mit Mühe aus den na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Räumen her­aus­be­kamen.

Zum Glück lockte in der Etage der Com­pu­ter­räume in diesem Jahr eine ganz be­son­dere At­trak­tion – Roboter beim Line-TrackingRoboter beim Line-Trackingals Vor­be­rei­tungs­wett­kampf für den bun­des­weiten Robo-Cup-Ju­nior Wett­be­werb in Mag­de­burg traten die Goethe-Kids mit ihren Ro­bo­tern gegen eine Aus­wahl von Os­na­brücker Schulen an, eine Ver­an­stal­tung, die den ganzen Samstag über par­allel zum Tag der of­fenen Tür durch­ge­führt wurde. Leider be­legten die Lu­ruper Schü­le­rInnen ins­ge­samt nur den zweiten Platz, was aber nicht ver­wun­der­lich ist, wenn der Gegner eine Aus­wahl­mann­schaft aus acht Gym­na­sien in Os­na­brück ist.

Sehr be­ein­druckt waren die zahl­rei­chen Be­su­cher auch in der großen Sport­halle, hier wurden die Augen der ‚Kleinen’ rie­sen­groß, Großer Besucherandrang in der SporthalleGroßer Besucherandrang in der Sporthalleals sie die für die Viert­klässler na­hezu gi­gan­tisch wir­kende Klet­ter­wand er­blickten. Hier durften sie dann – gut ge­si­chert von den er­fah­renen Profis aus den hö­heren Klassen – auch ein erstes Pro­be­klet­tern ab­sol­vieren und sich auf dem Weg nach oben ma­chen. Be­geis­tert waren El­tern und Kinder aber ins­be­son­dere auch von den Vor­füh­rungen des Zir­kus­kurses, hier zeigten die 5. oder 6.-Klässler aus einem Ganz­tags­schul­kurs, welche z. T. atem­be­rau­bende Kunst­stücke sie be­reits beim Jonglieren oder Ein­rad­fahren vor­führen konnten.

Die Schach­spieler aus einem an­deren Ganz­tags­schul­kurs boten sich als Spar­rings­partner für die Be­su­cher an und be­ein­druckten mit ihrer Spiel­stärke, so dass es ins­be­son­dere für manche Väter ‚nicht viel zu holen’ gab.

Das Profil ‚Po­litik, Ge­sell­schaft, Wirt­schaft’, in dem sich die Schü­le­rInnen neben diesem Fach und der In­for­matik auch mit dem ‚Dar­stel­lenden Spiel’ aus­ein­an­der­setzen, lie­ferte im Thea­ter­studio Ein­blicke in die End­pro­ben­ar­beit zum Stück ‚Little Bro­ther’, das am 11. 1. seine Pre­miere er­lebt und dann noch zwei wei­tere Male auf­ge­führt wird. Die Schü­le­rInnen des äs­the­ti­schen Pro­fils be­ein­druckten mit einer großen Aus­stel­lung, aber auch damit, wie man mit Ka­meras und No­te­books z.B. Werb­me­dien her­stellt – auch die Kunst ist viel­fäl­tiger ge­worden und spornt die Kinder zu neuen krea­tiven Leis­tungen an.

In der Erd­kunde konnten die ‚Kleinen’ span­nende geo­gra­phi­sche Ra­te­spiele am ‚S­mart­board’ lösen und die Fremd­sprachler be­geis­terten mit spa­ni­schen Songs und einem fran­zö­si­schen Thea­ter­stück, was zeigte, in welch kurzer Zeit es die Kinder lernen, sich si­cher in einer Fremd­sprache zu be­wegen.

Mit­mach­un­ter­richt in ver­schie­denen Fä­chern wurde in den Klas­sen­räumen dar­ge­boten, in denen die ‚Kleinen’ ab Sommer be­schult werden sollen, hier waren die Be­su­cher doch au­ßer­or­dent­lich be­ein­druckt, Zirkuskünste  in der GanztagsschuleZirkuskünste in der Ganztagsschulewel­chen Lern­zu­wachs die Kinder doch in­ner­halb eines Jahres er­rei­chen, sei es im Fach Deutsch, in der Ma­the­matik oder im Fach Ge­schichte.

Sehr gut an­ge­nommen wurde auch das In­fo­center durch die künf­tigen Klas­sen­lehrer­teams im Leh­rer­zimmer, hier konnten ins­be­son­dere die El­tern alle ihre Sorgen und Fragen los­werden und zu­gleich das Kon­zept einer Schule kennen lernen, die nicht nur für die Schü­le­rInnen eine Ganz­tags­schule or­ga­ni­siert, son­dern dieses auch in den Lehr­er­be­reich um­ge­setzt hat und nun für jeden der 60 Lehr­kräfte einen ei­genen Ar­beits­platz au­ßer­halb des Leh­rer­zim­mers vor­hält.

Großen Zu­lauf ver­zeich­neten auch In­fo­stand sowie Kaffee und Ku­chen des El­tern­rates in der Pau­sen­halle, wo das Jazz­kon­zert der Big­band einen kräf­tigen Schluss­punkt an einem sehr in­for­ma­tiven Tag setzte.

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